Welche Farben sind im Trend?

Welche Farben sind im Trend?

Inhaltsangabe

Welche Farben sind im Trend ist eine Frage, die sowohl Modefans als auch Interior-Liebhaber und Produktdesigner in Deutschland bewegt. Trendfarben 2026 beeinflussen Kleidung, Wohnräume und Verpackungen. Sie helfen Lesern, ihr Zuhause, ihre Garderobe oder Produkte modern zu gestalten.

Aktuelle Farbtrends entstehen nicht im Vakuum. Institute wie Pantone und AkzoNobel, Designagenturen sowie Messen wie Salone del Mobile und Maison&Objet geben Impulse. Modewochen, Streetstyle und Plattformen wie Instagram und Pinterest verstärken Trends und sorgen für schnelle Verbreitung.

Der Artikel verfolgt einen produktbewertenden Ansatz: Er zeigt nicht nur, welche Farben aktuell gefragt sind, sondern liefert auch praktische Bewertungen und konkrete Empfehlungen zu Farben, Lacken und Textilien. So profitieren Designinteressierte, Modebewusste, Einkäufer, DIY-Enthusiasten und Produktmanager gleichermaßen.

Die Struktur ist klar gegliedert. Zuerst gibt es eine Übersicht zu aktuellen Farbtrends und zur Frage, wie Trendfarben ermittelt werden. Danach folgen Kapitel zu Trendfarben Mode und Interior, Produkt- und Industriedesign, Auswahlhilfe, Farbpsychologie und abschließend praktische Produktbewertungen.

Für Leser, die sich speziell für fließende Stoffe und feminine Silhouetten interessieren, bietet dieser Beitrag weiterführende Hinweise in einem passenden Kontext: fließende Stoffe und feminine Silhouetten. Damit verbindet sich die Übersicht zu Farbtrends Deutschland direkt mit konkreten Umsetzungsbeispielen.

Welche Farben sind im Trend?

Ein schneller Überblick zeigt, dass aktuelle Paletten Naturtöne, kräftige Akzente und neutrale Basen kombinieren. Oliv- und Terrakottatöne schaffen Ruhe. Koralle und Petrol setzen Highlights. Warme Beigetöne und klares Weiß funktionieren als Basis.

Überblick über aktuelle Farbtrends

Die Farbtrends Übersicht nennt häufig beruhigende Naturfarben und energiegeladene Akzentfarben neben klassischen Neutralen. Pantone nennt für 2026 einige Schattierungen, die in Mode, Interior und Produktdesign wiederkehren. Marken wie Pantone und AkzoNobel prägen damit die Wahrnehmung der Saison.

Wie Trendfarben ermittelt werden

Analysten kombinieren Laufstegbeobachtungen, Streetstyle-Fotos und Verkaufsdaten. Social-Media-Engagement und Produkt-Launches liefern zusätzliche Signale. Messen in Mailand oder Paris und Prognosen von WGSN helfen bei der Farbprognose.

Design-Beratungen und Farbanalysten werten diese Daten aus. Sie schauen auf Texturen, Materialien und Stimmungsbilder, um zu beschreiben, wie Trendfarben entstehen.

Unterschiede zwischen Saison- und Dauertrends

Saisonfarben wechseln häufig; Frühjahr/Sommer unterscheiden sich deutlich von Herbst/Winter. Diese Palette ist oft modisch und kurzfristig.

Dauertrendfarben halten sich über Jahre. Nachhaltige Naturfarben und minimalistische Neutrals sind Beispiele. Designer und Retailer planen Kollektionen und Lagerbestände nach dieser Unterscheidung.

Konsumenten prüfen Qualität, Kombinationsmöglichkeiten und Anschaffungskosten, um zu entscheiden, ob eine Farbe nur ein Saisonhit bleibt oder Teil einer dauerhaften Strategie wird. Diskussionen über Saisonfarben vs Dauertrend helfen bei Kaufentscheidungen.

Trendfarben in der Mode

Modehäuser und Laufstege geben häufig den Ton für kommende Saisons an. In der Praxis zeigen Kollektionen von Dries Van Noten, Gucci und Chanel, welche Töne dominieren. Diese Vorbilder beeinflussen Designerfarben in Couture und Prêt-à-porter und prägen so die Auswahl in Highstreet-Shops.

Bekannte Designer- und Laufstegfarben

Auf den Fashion Weeks sind kräftiges Petrol, warme Rosttöne und zarte Pastelltöne sichtbar. Solche Trendfarben Mode erscheinen in Mänteln, Anzügen und Accessoires. Laufstegfarben 2026 zeigen eine Mischung aus satten und soften Nuancen, die Designerfarben in Kollektionen wiederholen.

Farbkombinationen für den Alltag

Praktische Modefarbkombinationen verbinden auffällige Töne mit neutralen Basics. Oliv paired mit Creme wirkt gediegen, Koralle passt gut zu Denim, und Petrol lässt sich mit Schwarz elegant tragen. Layering mit Schal oder Mantel erleichtert saisonale Übergänge.

  • Business: Dunkle Töne mit dezenten Akzenten
  • Freizeit: Helle Nuancen und Denim-Mix
  • Abend: Intensive Farben mit glänzenden Stoffen

Materialien und Oberflächen, die Farben verändern

Stoffe und Farbe reagieren unterschiedlich je nach Material. Satin und Seide verstärken die Farbintensität durch Glanz. Strick und Baumwolle mildern kräftige Töne und wirken weicher. Technische Gewebe können Farbe klar und leuchtend darstellen.

Pflege beeinflusst die Farbwirkung. Empfohlen sind farbschonende Waschmittel und Schonprogramme, um Modefarbkombinationen lange frisch zu halten. Bei Leder und Wollstoffen verlängern Imprägnierung und richtige Lagerung die Farbbrillanz.

Trendfarben für Wohn- und Innenraumgestaltung

In Wohnräumen prägen Farbauswahl und Materialgefühl die Atmosphäre. Dieser Abschnitt zeigt praktische Ideen für Wand- und Textilgestaltung, mit Blick auf Trendfarben Interior und aktuelle Empfehlungen für Wandfarben 2026.

Beliebte Wandfarben und Akzenttöne

Zu den Favoriten zählen warme Sand- und Beigetöne, beruhigendes Salbeigrün, Terrakotta-Akzente sowie tiefes Blau und Petrol für Statement-Wände. Diese Palette lässt sich gut mit Holz und Metall kombinieren. Messing und Schwarzstahl setzen dezente Akzente, unbehandeltes Holz sorgt für natürliche Wärme.

  • Sand- und Beigevarianten als ruhige Basis für Wohnräume.
  • Salbeigrün für eine entspannte, naturnahe Stimmung.
  • Terrakotta als Akzent für Tiefe und Gemütlichkeit.
  • Petrol oder tiefes Blau für elegante, konzentrierte Akzentwände.

Farbwirkung in kleinen versus großen Räumen

Helle, kühle Töne lassen kleine Räume größer und luftiger wirken. Dunkle, kräftige Farben schaffen in großen Räumen Behaglichkeit und Struktur. Spiegel und gezielte Beleuchtung verstärken die Farbwirkung Räume spürbar.

Bei der Wahl sollte die Raumfunktion berücksichtigt werden. Beruhigende Blautöne eignen sich gut fürs Schlafzimmer. Für Wohnzimmer bieten warme Naturtöne eine einladende Basis. Küchen profitieren von hellen, sauber wirkenden Farben. Arbeitsräume gewinnen durch klares Gelb oder Grün an Anregung.

Textilien und Accessoires passend zu Trendfarben

Wohntextilien Trendfarben kommen durch Materialwahl besonders zur Geltung. Strukturiertes Leinen wirkt frisch, Samt verleiht Tiefe, gewebte Muster bringen Dynamik. Hersteller wie IKEA, Vitra und Westwing bieten passende Vorhänge, Kissen, Teppiche und Decken.

  1. Mehrere Kissen in abgestuften Tönen erzeugen Harmonie.
  2. Ein Teppich in Akzentfarbe verankert den Sitzbereich.
  3. Decken und Überwürfe erhöhen die Gemütlichkeit.

Praxis-Tipp: Farbkarten von Farrow & Ball oder Dulux für Testflächen nutzen. Probestreifen an mehreren Stellen betrachten und unterschiedliche Lichtverhältnisse prüfen. Bei Oberflächen Lacke, Öle sowie matte oder seidige Finishes vergleichen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Trendfarben im Produkt- und Industriedesign

In Produkt- und Industriedesign prägen Farben Kaufentscheidungen und Markenwirkung. Dieser Abschnitt zeigt, wie Trendfarben Produktdesign eingesetzt werden, welche Verpackungsfarben zurzeit dominieren und warum Markenfarben 2026 eine klare Strategie brauchen. Es folgen praktikable Hinweise zur Produktion und Nachhaltigkeit.

Farben für Konsumgüter

Natürliche Töne bleiben stark bei Bio- und Lebensmittelmarken. Sie signalisieren Herkunft und Vertrauen. Technikmarken setzen auf kräftige Akzente wie Pastell- und Neonvarianten, um Produkte vom Wettbewerb abzuheben.

  • Beispiele: Lebensmittelverpackungen mit reduzierter Naturpalette.
  • Elektronik: gezielte Akzentfarben für Limited Editions.

Verpackungsfarben und Produktionspraxis

Verpackungsfarben müssen druck- und materialübergreifend konsistent sein. Standardisierte Systeme wie Pantone Matching System und RAL helfen dabei. Wer verschiedene Substrate nutzt, testet Farbwerte auf Karton, Kunststoff und Metall.

  1. Farbabgleiche früh im Prototypstadium durchführen.
  2. Lieferanten nach Farbtoleranzen fragen.

Markenfarben: Wiedererkennbarkeit und Aktualität

Markenfarben 2026 verlangen Balance zwischen Tradition und Modernität. Unternehmen aktualisieren Paletten behutsam, um Markenbekanntheit zu erhalten und zugleich frisch zu wirken. Rebrands zeigen, dass subtile Farbänderungen die Wahrnehmung erneuern können.

Nachhaltigkeit und Farbwahl

Nachhaltige Farbpigmente gewinnen an Bedeutung. VOC-arme Lacke und pflanzenbasierte Farbstoffe senken Umweltbelastung und verbessern das Markenimage. Zertifikate wie Cradle to Cradle oder EU-Label spielen bei Beschaffungsentscheidungen eine Rolle.

Praktische Hinweise für Produktmanager

Farbentscheidungen beeinflussen Kosten, Lagerzyklen und Lieferketten. Tests mit Prototypen und Fokusgruppen reduzieren Fehlbestände. Wer nachhaltige Farbpigmente nutzt, plant längere Wiederbeschaffungszyklen ein.

Industriefarbtrends sollten in technische Spezifikationen einfliessen, damit Farbe, Material und Produktion einheitlich bleiben. So bleibt die Markenwirkung auch bei großserientauglicher Fertigung stabil.

So wählt man Trendfarben richtig aus

Wer beim Trendfarben auswählen klug vorgeht, verbindet persönlichen Stil mit praktischer Planung. Ein kurzes Moodboard, Hands-on-Muster und die Abwägung von Hauttyp, Haarfarbe sowie Raumgröße helfen, schnell passende Entscheidungen zu treffen. Wohn- und Modeberatung Farben ergänzt diesen Prozess durch professionelle Sichtweisen und spart Zeit bei der Umsetzung.

Persönlicher Stil versus aktuelle Trends

Sie sollten den eigenen Stil priorisieren statt jeden Trend sofort zu übernehmen. Eine Basispalette aus neutralen Tönen schafft Stabilität. Auf dieser Basis lassen sich saisonale Akzente testen, ohne dass der Gesamteindruck verloren geht.

Für Mode empfiehlt sich der Capsule Wardrobe-Ansatz: ein bis zwei Trendteile pro Saison reichen. Bei der Einrichtung bleiben langlebige Möbel neutral, während Accessoires flexibel wechseln.

Tipps zur Integration von Trendfarben

Schrittweise Integration reduziert Fehlkäufe. Erst kleine Akzente wie Kissen, Lampen oder Bilderrahmen einsetzen. Dann größere Elemente wie Teppiche oder Vorhänge probieren.

Digitale Tools und Farbsimulatoren von Farblieferanten erleichtern die Planung. Wer unsicher ist, kann eine Farbberatung in Anspruch nehmen oder Muster bestellen, um Farben im Echtlicht zu prüfen.

  • Probeflächen anbringen, bevor großflächig gestrichen wird.
  • Abnehmbare Tapeten und Wandsticker nutzen für temporäre Akzente.
  • Secondhand oder Upcycling für trendige Teile wählen, um Budget zu schonen.

Fehler, die man bei der Farbauswahl vermeiden sollte

Zu viele lebhafte Farben gleichzeitig sind einer der häufige Farbfehler. Das Ergebnis wirkt unruhig und uneinheitlich. Besser ist eine Hauptfarbe plus zwei ergänzende Töne.

Weitere Problemquellen sind falsche Materialwahl und Vernachlässigung des Lichts. Verschiedene Oberflächen reflektieren Farben anders. Texturen müssen aufeinander abgestimmt werden, sonst entstehen Disharmonien.

  1. Nicht nur online beurteilen: Prüfmuster im Raum betrachten.
  2. Auf Lichtverhältnisse achten: Abend- und Tageslicht prüfen.
  3. Budget- und Nachhaltigkeitsaspekte einbeziehen: Basisstücke langlebig wählen.

Psychologie und Wirkung von Trendfarben

Trendfarben verbinden Design und Wahrnehmung. Wer Farben auswählt, sollte Grundlagen der Farbpsychologie beachten und die Wirkung von Farben auf Stimmung und Entscheidung kennen.

Wie Farben Stimmung und Wahrnehmung beeinflussen

Blau wirkt beruhigend und fördert Vertrauen in Marken wie Samsung oder IBM. Rot stimuliert und zieht Aufmerksamkeit an, was bei Verkaufsaktionen oft genutzt wird. Grün wird mit Natur und Erholung assoziiert, weshalb Unternehmen wie Patagonia oder Weleda es für nachhaltige Botschaften wählen.

Die Wirkung von Farben hängt stark vom Kontext ab. Rot kann als Warnsignal dienen oder als Modeakzent emotionalisieren. Gelb aktiviert, steigert Energie und eignet sich für lebhafte Produktverpackungen.

Kulturelle Unterschiede bei Farbinterpretationen

Farbkommunikation muss kulturelle Farbdeutung berücksichtigen. In Deutschland steht Weiß oft für Reinheit und Minimalismus in der Innenarchitektur. In Teilen Asiens kann Weiß Trauer signalisieren, was bei globalen Kampagnen Probleme erzeugen kann.

Marken wie IKEA oder Adidas passen ihre Farbkommunikation regional an, um Missverständnisse zu vermeiden. Wer international agiert, sollte Studien zur kulturellen Farbdeutung einbeziehen und Tests in Zielmärkten durchführen.

Beispiele: Welche Botschaft vermitteln bestimmte Trendfarben?

  • Salbeigrün: Ruhe, Nachhaltigkeit; geeignet für Wohnzimmer, Naturkosmetik und nachhaltige Verpackung.
  • Terrakotta: Erdverbundenheit und Wärme; wirkt in Wohnräumen und Gastro-Design einladend.
  • Petrolblau: Modernität und Eleganz; passt zu Business-Kleidung und Premium-Produktdesign.
  • Koralle: Vitalität und Freundlichkeit; effektiv auf POS-Materialien und Social-Media-Visuals.

Designer und Marketingleiter setzen Trendfarben gezielt ein und nutzen A/B-Tests, um die optimale Variante zu finden. Solche Tests belegen, dass Farbvarianten Kaufentscheidungen und Raumeindruck messbar verändern.

Praktische Produktbewertungen zu Trendfarben

Dieser Abschnitt fasst Produktbewertungen Trendfarben zusammen und zeigt, welche Produkte in Deutschland und nach europäischen Standards am besten funktionieren. Im Fokus stehen Wandfarbe Test, Textilien Test und Modeartikel Farbqualität sowie nachhaltige Farben Bewertung. Kriterien sind Farbtreue, Lichtechtheit, Pigmentqualität, Deckkraft, VOC-Emissionen, Verarbeitung, Preis-Leistung und Verfügbarkeit.

Bei Wandfarben schneiden Hersteller wie Farrow & Ball, Dulux/AkzoNobel und Alpina in Vergleichen oft gut ab. Im Wandfarbe Test zählen Deckkraft, Konsistenz und Geruch. Nachhaltige Farben Bewertung hebt Produkte mit Blauer Engel oder EU-Ecolabel hervor; diese bieten geringe Emissionen, gelegentlich auf Kosten der höchsten Farbbrillanz.

Textilien Test und Modeartikel Farbqualität prüfen Farbbrillanz, Pflegeverhalten und Materialmix. Bezugsstoffe und Heimtextilien von IKEA, Westwing und Zara Home zeigen meist gute Alltagstauglichkeit. Modeartikel großer Retailer werden auf Farbstabilität beim Waschen und Kombinationsmöglichkeiten getestet und liefern praktische Hinweise zur Pflege.

Für Lacke, Pigmente und Verpackungen ist der RAL/Pantone-Abgleich zentral. Industrielacke punkten mit Haltbarkeit, bei manchen Produkten sind Umweltaspekte jedoch unterschiedlich. Konkrete Empfehlungen nennen Artikel mit exzellenter Deckkraft, aber höherem Preis sowie sehr nachhaltige Formeln mit leicht reduzierter Farbintensität. Käufer in Deutschland finden passende Angebote im Fachhandel, bei OBI oder Toom, in Einrichtungshäusern und Onlineshops — beim Onlinekauf Muster bestellen und Rückgabebedingungen prüfen. Ein kurzer Erfahrungsbericht zu fließenden Stoffen und femininen Silhouetten gibt zusätzlichen Kontext: fließende Stoffe und feminine Silhouetten.

Das Fazit empfiehlt, mit kleinen Akzenten zu beginnen und auf zertifizierte, langlebige Produkte zu setzen. So kombiniert sich beste Optik mit guter Nachhaltigkeit, was in Produktbewertungen Trendfarben und nachhaltige Farben Bewertung immer wieder bestätigt wird.

FAQ

Welche Farben sind aktuell im Trend und warum sind sie relevant?

Aktuelle Trendfarben bewegen sich zwischen beruhigenden Naturtönen wie Salbei, Oliv und Terrakotta sowie kräftigen Akzentfarben wie Koralle und Petrol. Neutrale Basisfarben wie warme Beige- und Sandtöne sowie klares Weiß ergänzen diese Paletten. Sie sind relevant für Mode, Interior, Produkt- und Industriedesign, weil sie Kaufentscheidungen, Markenwahrnehmung und Raumwirkung beeinflussen. Designstudien und Prognosen von Instituten wie Pantone, AkzoNobel und WGSN sowie Beobachtungen von Messen und Social Media zeigen, welche Farbrichtungen sich durchsetzen — das hilft Verbrauchern, Einkäufern und Produktmanagern, moderne und wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

Wie werden Trendfarben eigentlich ermittelt?

Farbexpertinnen und -experten analysieren Laufstegshows, Streetstyle, Verkaufsdaten, Social-Media-Engagement, Produkt-Launches und internationale Messen wie Maison&Objet oder Salone del Mobile. Brancheninstitute wie Pantone und WGSN kombinieren diese Beobachtungen mit Marktanalysen und gesellschaftlichen Trends. Industrielle Farbsysteme wie Pantone, RAL und PMS sorgen anschließend für praktische Umsetzbarkeit in Produktion und Druck.

Was ist der Unterschied zwischen Saisontrends und Dauertrends?

Saisontrends sind kurzfristig und wechseln mit Frühling/Sommer oder Herbst/Winter; sie bieten oft kräftige, modische Akzente. Dauertrends entwickeln sich über Jahre, etwa nachhaltige Naturfarben oder minimalistische Neutrals. Designer und Handel planen Kollektionen und Lagerbestände entlang dieser Unterscheidung: Basisstücke bleiben neutral und zeitlos, Akzentteile folgen saisonalen Impulsen.

Welche Farben sollte man in der Garderobe ausprobieren und wie kombiniert man sie im Alltag?

Empfehlenswert sind ein bis zwei Trendteile pro Saison kombiniert mit neutralen Basics. Beispiele: Oliv mit Creme, Koralle zu Denim, Petrol mit Schwarz. Für Alltag und Business gilt Layering als praktischer Trick: Schal oder Mantel in Trendfarbe setzen Akzente, ohne die gesamte Garderobe zu ersetzen. Stoffwahl beeinflusst die Wirkung: Satin verstärkt Farbintensität, Strick mildert sie.

Welche Wandfarben und Akzente funktionieren aktuell in Wohnräumen?

Beliebt sind warme Sand- und Beigetöne, Salbeigrün, Terrakotta und tiefes Petrol für Statement-Wände. Diese Töne harmonieren gut mit Holzakzenten und Metallen wie Messing oder Schwarzstahl. Helle kühle Farben lassen kleine Räume größer wirken; dunkle, kräftige Farben schaffen in großen Räumen Gemütlichkeit. Licht und Spiegel beeinflussen die Wahrnehmung stark.

Wie lässt sich die Farbauswahl für Produktdesign und Verpackungen strategisch nutzen?

Farben kommunizieren Markenwerte: Natürliche Paletten stärken Bio- und Nachhaltigkeits-Positionierungen, kräftige Akzente erhöhen Sichtbarkeit bei Tech-Produkten. Entscheidend ist eine Balance zwischen Wiedererkennbarkeit und Aktualität. Industrielle Systeme (Pantone, RAL) sichern Konsistenz. Nachhaltige Pigmente, VOC-arme Lacke und Zertifikate wie Cradle to Cradle sind bei der Produktionswahl zu berücksichtigen.

Welche praktischen Kriterien sollten Konsumenten vor dem Kauf prüfen?

Vor dem Kauf prüfen sollte man Farbtreue, Lichtverhältnisse, Materialwirkung, Pflegeaufwand und Nachhaltigkeitsaspekte. Für Wandfarben sind Deckkraft, Lichtechtheit und VOC-Emissionen wichtig. Bei Textilien zählen Farbbrillanz, Materialqualität und Waschechtheit. Muster oder Farbkarten im richtigen Licht testen und bei Onlinekauf Proben und Rückgaberechte beachten.

Welche Fehler sollte man bei der Integration von Trendfarben vermeiden?

Häufige Fehler sind zu viele lebhafte Farben gleichzeitig, Vernachlässigung von Lichtverhältnissen, ungeeignete Materialwahl und mangelnde Abstimmung zwischen Texturen. Lösung: Schrittweise Integration über Accessoires, wechselbare Elemente oder eine Capsule-Wardrobe-Strategie. Budgetfreundlich sind Secondhand-Teile und gezielte Akzentkäufe.

Wie beeinflussen Farben Stimmung und Wahrnehmung?

Farben lösen Emotionen aus: Blau wirkt beruhigend, Grün vermittelt Natürlichkeit, Rot stimuliert, Gelb aktiviert. Der Kontext zählt: Dieselbe Farbe kann in Verpackung, Raum oder Kleidung andere Botschaften senden. Forschung zeigt, dass Farbe Kaufentscheidungen und Raumerleben messbar beeinflussen, weshalb A/B-Tests und Zielgruppentests für Marketing sinnvoll sind.

Wie berücksichtigt man kulturelle Unterschiede bei der Farbwahl?

Farbinterpretationen variieren kulturell: Weiß steht im Westen oft für Reinheit, in anderen Regionen nicht unbedingt. Internationale Marken prüfen lokale Bedeutungen und passen Farbkommunikation regional an. Produktmanager sollten kulturelle Konnotationen in Packaging- und Marketing-Tests berücksichtigen.

Welche Marken und Produkte wurden bei Tests als besonders geeignet für Trendfarben empfohlen?

Bei Wandfarben schneiden Hersteller wie Farrow & Ball, Dulux (AkzoNobel) und Alpina oft gut bei Deckkraft und Nachhaltigkeitskriterien ab. Für Textilien bieten IKEA, Westwing und Zara Home verlässliche Trendartikel mit guter Verfügbarkeit in Deutschland. Industrielle Farbanwendungen nutzen Pantone- und RAL-Abgleiche sowie VOC-arme Lacke von etablierten Lackherstellern. Beim Kauf empfiehlt es sich, Produktbewertungen, Zertifikate und Praxistests zu vergleichen.

Wo kann man geeignete Produkte in Deutschland beziehen und worauf achtet man beim Kauf?

Produkte lassen sich im Fachhandel, bei Baumärkten wie OBI und Toom, in Einrichtungshäusern und Online-Shops beziehen. Wichtig sind Musterbestellungen, Rückgabebedingungen, Nachhaltigkeitszertifikate und Verfügbarkeit der gewünschten Farbtöne. Für industrielle Anwendungen sind Farbmuster und PMS-/RAL-Angaben vor dem Produktionsstart essenziell.
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