Was gehoert zu guter Gartenplanung?

Was gehoert zu guter Gartenplanung?

Inhaltsangabe

Gute Gartenplanung bildet die Basis für einen langlebigen, pflegefreundlichen und ökologisch wertvollen Garten. Wer ein schlüssiges Gartenkonzept erstellt, steigert den Freizeitwert der Fläche, erhöht die Immobilienattraktivität und fördert die Biodiversität im eigenen Grün.

Dieser Gartenplanung Ratgeber richtet sich an Haus- und Reihenhausbesitzer, Kleingärtner sowie Grundstücksbesitzer in Deutschland. Er liefert praktische Gartenplanung Tipps für unterschiedliche Grundstücksgrößen und erklärt, wie regionale Besonderheiten wie das gemäßigte Klima und variable Niederschläge eingeplant werden sollten.

Zum Kern einer durchdachten Planung gehören Standortanalyse, Bodenbeschaffenheit, Pflanzenauswahl, klare Nutzungszonen, passende Bewässerung und realistische Pflegeaufwände. Ebenso wichtig sind Budget- und Zeitplanung sowie die Abwägung, wann professionelle Hilfe sinnvoll ist.

Der Text bewertet auch konkrete Angebote: Dienstleistungen, Pflanzensortimente, Bewässerungssysteme und Planungs-Tools werden eingeordnet, damit Leser fundiert entscheiden können, wie sie ihren Traumgarten planen.

Am Ende erhalten Leser eine strukturierte Übersicht mit umsetzbaren Tipps. So weiß jede Interessentin und jeder Interessent in Deutschland, was gehört zu guter Gartenplanung und wie Schritt für Schritt ein stimmiges Gartenkonzept Deutschland entsteht.

Was gehoert zu guter Gartenplanung?

Gute Gartenplanung beginnt mit einer klaren Planungsvorbereitung. Wer den Prozess strukturiert angeht, verbindet Standortanalyse, Gestaltungsentwurf, Pflanzenauswahl und technische Umsetzung wie Wege oder Bewässerung zu einem stimmigen Ganzen. Die frühe Klärung von Zielen und Rahmenbedingungen erleichtert spätere Entscheidungen.

Definition und Ziele einer durchdachten Gartenplanung

Unter der Gartenplanung Definition versteht man einen systematischen Ablauf, der ästhetische, funktionale und ökologische Aspekte vereint. Ziel ist es, Räume zu schaffen, die Nutzung ermöglichen und gleichzeitig Pflegeaufwand reduzieren.

Ziele Gartenplanung sind unter anderem: attraktive Sitzbereiche, Nutzgärten, Spielzonen und ein Konzept für Nachhaltigkeit. Dabei spielen Wasser- und Energieeffizienz eine große Rolle.

Wichtige Planungsfragen vor dem Start

Die Planungsvorbereitung sollte konkrete Fragen beantworten: Wie groß ist das Budget? Welche Nutzungszonen werden benötigt? Wie intensiv darf die Pflege sein? Solche Fragen verhindern teure Nachbesserungen.

Weitere Punkte betreffen gesetzliche Vorgaben wie Baumschutz oder Versickerungspflichten. Produkte und Dienstleister bewertet man nach Qualität, Garantien und Referenzen von Anbietern wie OBI oder Hornbach.

Für stilvolle Akzente kann man dekorative Pflanzständer mit Beleuchtung einplanen, die Atmosphäre und Sicherheit erhöhen; mehr Informationen finden sich bei beleuchteten Pflanzenständern.

Nutzen und langfristige Vorteile für Gartenbesitzer in Deutschland

Der sichtbare Gartennutzen zeigt sich in höherer Wohnqualität und Nutzbarkeit des Außenraums. Gut geplante Flächen werden intensiver genutzt und gepflegt.

Langfristige Garten Vorteile umfassen Wertsteigerung der Immobilie, geringere Unterhaltskosten durch passende Pflanzenauswahl und höhere Ökosystemleistungen. Regenwassernutzung und effiziente Bewässerung senken Betriebskosten.

Ein durchdachtes Konzept verbessert Biodiversität und Klimaresilienz. Diese Effekte sichern den langfristigen Erfolg und den nachhaltigen Gartennutzen für Eigentümer in Deutschland.

Standortanalyse und Bodenbeschaffenheit

Eine genaue Standortanalyse Garten ist die Basis jeder guten Planung. Zunächst sollten Sonnenstunden, Windachsen und kalte Zonen dokumentiert werden. Beobachtungsprotokolle oder Sonnenstands-Apps helfen dabei, das Mikroklima Garten korrekt einzuschätzen.

Die Lichtverhältnisse beeinflussen Pflanzenauswahl und Gestaltung. Hecken, Gebäude und Topografie verändern Schatten und Wärme. Kleine Messungen zu verschiedenen Tageszeiten geben verlässliche Hinweise.

Ein Bodentest pH-Wert gehört zur Standardkontrolle. Mit Test-Kits von Herstellern wie Tetra Easy-Home lassen sich erste Werte ermitteln. Für detaillierte Aussagen empfiehlt sich eine Laboranalyse beim örtlichen Landwirtschaftsamt oder privaten Labor.

Bodenbeschaffenheit prüfen heißt, Nährstoffe und Struktur zu untersuchen. Stickstoff, Phosphor und Kalium sind wichtig. Sand-, Lehm- und Tonanteile bestimmen Wasserführung und Wurzelraum. Proben aus verschiedenen Bereichen liefern repräsentative Ergebnisse.

Zur Bodenverbesserung eignen sich Kompost und Gründüngung mit Luzerne oder Phacelia. Bei sauren Böden hilft Kalkung. Tonböden profitieren von Sand und Kompost zur Auflockerung. Mykorrhiza-Präparate stärken die Wurzelentwicklung.

Bei schwierigen Lagen sind spezielle Lösungen gefragt. Hanglage Gartenlösungen umfassen Terrassierung, Trockenmauern und Erosionsschutz durch tiefwurzelnde Sträucher. Solche Maßnahmen stabilisieren Böden und verbessern Nutzflächen.

Ein Schattengarten erfordert andere Pflanzen. Funkien (Hosta), Heuchera und Farne tolerieren wenig Licht. Helle Beläge und reflektierende Materialien lenken Licht und erhöhen die Aufenthaltsqualität.

Praxisnahe Tipps sind Probepflanzungen und Hochbeete bei schlechter Erde. Regionale Gartenbauverbände geben standortangepasste Sortenempfehlungen. Wer Bodenbeschaffenheit prüfen lässt, erhält fundierte Handlungsempfehlungen.

Pflanzenauswahl und Bepflanzungskonzepte

Gute Pflanzenauswahl Garten beginnt mit klarer Zielsetzung: Naturnahe Vielfalt, pflegeleichte Flächen und visuelle Anziehungspunkte. Eine durchdachte Auswahl beeinflusst Biodiversität, Pflegeaufwand und die langfristige Entwicklung des Grünraums.

Einheimische Arten versus exotische Pflanzen

Einheimische Pflanzen Deutschland wie Eiche (Quercus), Ahorn (Acer) und Prunus-Arten unterstützen Insekten und Vögel besser als viele exotische Arten. Heimische Stauden wie Salvia pratensis oder Achillea millefolium blühen zuverlässig und sind oft pflegeleichter.

Exotische Pflanzen bringen manchmal ungewöhnliche Akzente, bergen aber Risiken. Invasivität, anfälliger Wurzelballen und höherer Pflegeaufwand können auftreten. Empfohlen wird eine Mischung, die regionale Ökosysteme stärkt.

Pflanzkombinationen für Struktur, Blüte und Biodiversität

Planung nach Schichten schafft Tiefe: Bäume, Sträucher, Stauden und Bodendecker stehen in funktionalen Zonen. Säulenobst an Südwänden spart Platz und liefert Ertrag.

  • Beispiele für blütenreiche Staudenmischungen: Lavendel, Rudbeckia und Salvia sorgen für lange Blüte.
  • Pflanzkombinationen mit Phacelia oder Borretsch locken Nützlinge an und verbessern Bestäubung.
  • Nützlingsfördernde Strukturen wie Insektenhotels oder Totholzhaufen ergänzen die Bepflanzungskonzepte.

Saisonale Planung: Ganzjährige Attraktivität des Gartens

Saisonaler Garten bedeutet, Blühphasen und Farben so zu staffeln, dass das Auge das ganze Jahr über etwas findet. Frühjahrsblüher wie Traubenhyazinthen schaffen erste Farbtupfer.

Im Hochsommer tragen Stauden die Hauptlast, im Herbst zeigen sich Farbwechsel bei Acer und Heuchera. Für den Winter liefern Ziergräser und immergrüne Eiben Struktur.

Auf Qualität achten: Beim Kauf gesunder Pflanzen auf Wurzelballen, Zertifikate und Beratung durch Fachbetriebe oder Gartenbauzentren achten. Gute Pflanzenauswahl Garten und durchdachte Bepflanzungskonzepte sichern langlebige, naturnahe Beete.

Gartengestaltung und Nutzungszonen

Gute Gartengestaltung beginnt mit klaren Nutzungszonen. Ein durchdachtes Gartenlayout teilt den Raum in Wohnbereiche, Spielzonen, Nutzgarten und ruhige Rückzugsorte.

Die Anordnung folgt Sonneneinstrahlung und Blickachsen. Terrasse und Terrassengestaltung liegen dort, wo Sonne und Abendlicht am angenehmsten sind. Spiel- und Nutzgarten sollten windgeschützt und leicht zugänglich sein.

Wege verbinden die Zonen und entscheiden über Komfort. Pflaster, Kies oder Rasengitter bieten unterschiedliche Optik und Funktion. Bei Versickerungspflicht sind Rasengitter sinnvoll, bei hoher Nutzungsfrequenz hält Pflaster länger.

Sichtschutz schafft Privatsphäre und Struktur. Hecken wie Liguster oder Thuja, Rankgerüste und bepflanzte Wände wirken natürlich. Gesetzliche Abstände zu Nachbargrundstücken sind zu beachten.

Sitzplätze profitieren von passender Möblierung und Beleuchtung. Solarleuchten und Niedervolt-Systeme sorgen für Atmosphäre. Eine Feuerstelle oder ein Grillplatz von Weber erhöht die Nutzbarkeit, wenn Sicherheitsabstände eingehalten werden.

Funktionale Elemente wie Hochbeete, Kompostplätze und Geräteschuppen erleichtern die Pflege. Ein Teich fördert Biodiversität, verlangt aber Sicherheits- und Pflegeplanung, besonders in Haushalten mit Kindern.

Materialwahl prägt das Erscheinungsbild. WPC wirkt pflegeleicht, Naturholz bietet Wärme. Bei der Terrassengestaltung lohnt sich ein Vergleich regionaler Tischler und Marken wie Gardena für Bewässerungslösungen.

Praxisnahe Planung beginnt mit einer Skizze des Gartenlayouts. Kleine, gut platzierte Zonen machen den Garten nutzbar und pflegeleicht. So entsteht ein ausgewogenes Verhältnis von Ästhetik und Funktion.

Bewässerung, Pflegeaufwand und Nachhaltigkeit

Eine effiziente Gartenbewässerung spart Zeit und Wasser. Wer Tropfbewässerung oder zeitgesteuerte Systeme von Marken wie Gardena oder Hunter nutzt, reduziert Verluste durch Verdunstung. Feuchtesensoren und smarte Steuerungen optimieren den Verbrauch und passen sich wechselnden Wetterlagen an.

Regenwassernutzung ist eine einfache Ergänzung. Regentonnen, Zisternen oder Versickerungsbrunnen sammeln Niederschlag und geben ihn an das Bewässerungssystem ab. In Deutschland sind VDE- und kommunale Regelungen zu beachten, doch die Integration in Gartenbewässerungssysteme gelingt meist problemlos.

Mulchen verbessert die Wasserspeicherung im Boden und unterdrückt Unkraut. Organische Mulchmaterialien wie Kompost oder Rindenmulch fördern Humusaufbau und verbessern die Bodenstruktur. Das reduziert die Häufigkeit der Bewässerung und stärkt langfristig die Pflanzen.

Beim Pflegeaufwand Garten hilft eine realistische Einschätzung. Rasen und Rosen benötigen häufige Pflege, während naturnahe Staudenbeete und Trockenrasen weniger Aufwand verlangen. Drei Kategorien sind sinnvoll: pflegeleicht, moderat und anspruchsvoll.

Konkrete Maßnahmen senken den Pflegeaufwand. Automatische Bewässerung, dauerhafte Mulchschichten und standortgerechte Pflanzenauswahl verringern Arbeitsstunden. Regelmäßige Beobachtung ersetzt nicht die Pflege, sorgt aber für frühzeitiges Eingreifen und weniger Stress im Jahresverlauf.

Ökologische Gartengestaltung fördert Artenvielfalt und gesunde Ökosysteme. Nisthilfen für Vögel, Insektenhotels und heimische Blühpflanzen schaffen Lebensräume. Diese Maßnahmen unterstützen natürliche Gegenspieler von Schädlingen und tragen zur Pestizidreduktion bei.

Nützlingsförderung und integrierter Pflanzenschutz bieten Alternativen zu chemischen Mitteln. Komposttee und Hornspäne liefern Nährstoffe ohne Belastung. Wertige Materialien wie zertifiziertes Holz oder recyceltes WPC erhöhen die Nachhaltigkeit bei Neu- und Umgestaltungen.

  • Tropfbewässerung für gezielte Versorgung
  • Regenwassernutzung durch Regentonnen oder Zisternen
  • Mulchen für Bodenfeuchte und Unkrautkontrolle
  • Pflegeaufwand Garten realistisch planen
  • Ökologische Gartengestaltung und Pestizidreduktion fördern

Budget, Zeitplan und professionelle Unterstützung

Ein realistisches Gartenbudget beginnt mit einer klaren Aufschlüsselung: Erdarbeiten, Pflanzen, Material für Wege und Terrassen, Bewässerungstechnik und Arbeitskosten. Für kleine Gärten bis 200 m² liegen einfache Gestaltungen oft im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Mittlere Anlagen können schnell im vierstelligen Bereich landen, und große Projekte erreichen fünfstellige Summen. Wer klare Zahlen sucht, sollte mehrere Angebote einholen und die Kosten Gartenanlage nach Posten vergleichen.

Ein strukturierter Gartenzeitplan gliedert das Projekt in Konzept, Entwurfsplanung, Beschaffung, Pflanzung und Etablierung. Beste Pflanzzeiten sind in Deutschland meist Frühjahr und Herbst; robuste Bäume und Sträucher setzen im Herbst gut Wurzeln, empfindliche Stauden profitieren oft vom Frühjahr. Ein durchdachter Zeitplan vermeidet unnötige Wartezeiten und sorgt dafür, dass Arbeiten zur richtigen Vegetationsphase stattfinden.

Professionelle Hilfe lohnt sich bei komplexen Geländeformen, rechtlichen Vorgaben oder wenn ökologische Ziele verfolgt werden. Ein Landschaftsarchitekt oder erfahrener Gartenplaner bringt Fachwissen bei Hangbefestigungen, Drainagen und ökologischer Pflanzplanung ein. Auswahlkriterien für Dienstleister sind Referenzen, Zertifikate wie ein Garten- und Landschaftsbau-Meisterbetrieb, transparente Angebote sowie schriftliche Verträge mit Leistungsumfang und Garantie. Regional bieten Verbände wie der Zentralverband Gartenbau Orientierung.

Bei der Entscheidung Do-it-yourself versus Beauftragung hilft eine einfache Checkliste: Kleine Pflanzungen, Hochbeete und Mulcharbeiten sind gut selbst zu leisten. Terrasseneinbau, größere Erdarbeiten oder komplexe Bewässerungsanlagen sollten Profis übernehmen oder zumindest fachlich begleitet werden. Finanzierungsmöglichkeiten reichen von privaten Krediten bis zu kommunalen Zuschüssen oder Förderprogrammen für Regenwassernutzung und ökologische Maßnahmen. Ergänzend sichert professionelle Gartenpflege langfristig Wert und Gesundheit der Anlage.

FAQ

Was gehört zu guter Gartenplanung?

Gute Gartenplanung ist ein systematischer Prozess, der Standortanalyse, Bodentest, Pflanzenauswahl, Gestaltungsentwurf, technische Umsetzung und ein Pflegekonzept verbindet. Sie schafft ästhetische und funktionale Bereiche wie Terrasse, Spielzone oder Nutzgarten, fördert Biodiversität und reduziert langfristig Pflegeaufwand und Kosten. Für Hausbesitzer in Deutschland steigert sie den Immobilienwert und erhöht den Freizeitwert des Gartens.

Welche Zielgruppe profitiert besonders von einer durchdachten Planung?

Vor allem Haus- und Reihenhausbesitzer, Kleingärtner sowie Grundstücksbesitzer mit Interesse an nachhaltiger Begrünung profitieren. Ebenso lohnen sich Konzepte für Familien mit Kindern, ältere Menschen mit barrierefreien Anforderungen und Eigentümer, die Wert auf naturnahe Gärten und geringere Unterhaltskosten legen.

Welche Kernelemente sollten im Plan enthalten sein?

Wesentliche Elemente sind Standort- und Bodenanalyse, Pflanzenauswahl, Gliederung in Nutzungszonen, Wege- und Terrassenplanung, Bewässerungskonzept, Pflegeaufwand, Budget- und Zeitplanung. Ergänzend gehören Produkt- und Dienstleisterbewertungen, etwa zu Bewässerungssystemen wie Gardena, Horti-Produkten, Terrassenmaterialien und lokalen Gartenbaubetrieben.

Wie berücksichtigt man klimatische und rechtliche Besonderheiten in Deutschland?

Deutsche Gärten müssen regionale Niederschlagsvariabilität und gemäßigtes Klima beachten. Regenwassernutzung und Versickerungspflichten sind oft relevant. Zudem sind Kommunalvorgaben zu Baumpflege oder Abstandsflächen zu prüfen. Empfehlungen der örtlichen Bauämter oder des Zentralverbands Gartenbau helfen bei konkreten Vorgaben.

Was ist eine Standortanalyse und wie beurteilt man Licht und Mikroklima?

Eine Standortanalyse dokumentiert Sonnenstunden, Schattenverläufe und Windachsen. Methoden sind Beobachtungsprotokolle oder Apps zur Sonnenstandsermittlung. Gebäude, Hecken und Topografie prägen Mikroklima; kalte Zonen oder Windkanäle sollte man bei Pflanzenauswahl und Sitzplatzanordnung berücksichtigen.

Wie werden Bodenbeschaffenheit und pH-Wert geprüft?

Bodentests erfolgen mit Test-Kits (z. B. Tetra Easy-Home) oder über Labore und Landwirtschaftsämter. Analysiert werden pH-Wert, Nährstoffe (N, P, K) und Struktur (Sand, Lehm, Ton). Die Ergebnisse bestimmen Maßnahmen wie Kalkung bei saurem Boden, Kompostzugabe oder Gründüngung.

Welche Maßnahmen helfen bei schwierigen Standorten wie Hängen oder Schattengärten?

Hanglagen erfordern Terrassierung, Trockenmauern und Erosionsschutz mit tiefwurzelnden Sträuchern. Schattengärten profitieren von schattenverträglichen Arten wie Hosta, Heuchera und Farnen sowie hellen Belägen zur Lichtlenkung. Bei nassen Standorten helfen Drainage, Versickerungsmaßnahmen und wasserliebende Pflanzen.

Einheimische oder exotische Pflanzen – was ist empfehlenswert?

Einheimische Arten wie Eiche (Quercus), Ahorn (Acer) oder heimische Stauden (Salvia pratensis, Achillea) fördern Bestäuber und sind pflegeleichter. Exotische Pflanzen können attraktiv sein, bergen aber oft Risiken wie Invasivität oder höheren Pflegeaufwand. Mischkulturen kombinieren die Vorteile beider Gruppen sinnvoll.

Wie plant man Pflanzenkombinationen für Struktur und Biodiversität?

Eine mehrschichtige Bepflanzung (Baum, Strauch, Staude, Bodendecker) sorgt für Struktur. Farbharmonie, Blühfolge und Texturkontraste sichern ganzjährige Attraktivität. Nützlingsfördernde Pflanzen wie Phacelia oder Borretsch und Elemente wie Insektenhotels erhöhen die Biodiversität.

Welche Saisonplanung sorgt für ganzjährige Attraktivität?

Durch abgestimmte Blühfolgen und Strukturpflanzen erreicht der Garten ganzjährige Wirkung: Frühblüher im Frühjahr, Hochsommerstauden, Herbstfärber wie Acer und wintertragende Gräser oder Immergrüne als Blickpunkte in der kalten Jahreszeit.

Wie werden Nutzungszonen sinnvoll angeordnet?

Nutzungszonen werden nach Sonneneinstrahlung und Blickachsen positioniert: Wohnbereich und Terrasse an sonnigen, windgeschützten Stellen; Nutzgarten in gut zugänglicher Lage; Ruhe- und Sichtschutzbereiche an Grenzen. Wege und Erschließung sollten barrierefrei und entwässerungsfreundlich geplant werden.

Welche Materialien eignen sich für Wege und Terrassen?

Pflaster, Kies, Rasengitter oder Naturholz sind gängige Optionen. Bei Versickerungspflicht sind durchlässige Beläge oder Rasengitter empfehlenswert. WPC ist pflegearm, Naturholz wirkt natürlicher, bei Holz sind Herkunft und Zertifikat zu prüfen.

Wie spart man Wasser und welche Systeme sind effizient?

Tropfbewässerung, Zeitschaltuhren, Feuchtesensoren und smarte Steuerungen (z. B. Gardena) reduzieren Wasserverbrauch. Mulchen hält Feuchtigkeit, Regenwassertanks und Zisternen ermöglichen die Nutzung von Regenwasser. Tropfbewässerung ist besonders wassersparend für Beete und Pflanzflächen.

Wie schätzt man den Pflegeaufwand realistisch ein?

Gärten lassen sich in pflegeleicht, moderat und anspruchsvoll einteilen. Rasenflächen und aufwändige Hecken benötigen mehr Pflege, naturnahe Staudenflächen weniger. Bei der Planung sollte die gewünschte Pflegeintensität klar definiert werden, um passende Pflanzen und Flächengrößen zu wählen.

Welche ökologischen Maßnahmen sind empfehlenswert?

Lebensräume für Insekten und Vögel schaffen, Nützlinge fördern, Mulchen, Kompostieren und Pestizide minimieren. Nützlingsfördernde Pflanzen, Totholzhaufen und vielfältige Strukturen erhöhen die ökologische Qualität des Gartens.

Wann ist professionelle Unterstützung sinnvoll?

Bei komplexer Topografie, rechtlichen Vorgaben, großen Erdarbeiten, anspruchsvoller Pflanzplanung oder fehlender Zeit lohnt sich ein Garten- und Landschaftsbau-Meisterbetrieb. Professionelle Planung zahlt sich bei langfristigen Investitionen und ökologisch anspruchsvollen Vorhaben aus.

Wie wählt man einen geeigneten Dienstleister aus?

Auf Referenzen, Zertifikate, Mitgliedschaft in Verbänden wie dem Zentralverband Gartenbau (ZVG) und schriftliche Angebote mit Leistungsumfang und Garantie achten. Vergleichsangebote und Besuche realisierter Projekte geben Aufschluss über Kompetenz und Stil.

Welche Kostenblöcke sind bei der Budgetplanung relevant?

Typische Kosten sind Erdarbeiten, Pflanzen, Wege und Terrassen, Bewässerungstechnik sowie Arbeitskosten. Kleinere Gärten (bis 200 m²) sind deutlich günstiger als mittlere oder große Projekte. Detaillierte Kostenschätzungen hängen von Materialien und Leistungsumfang ab.

Gibt es Fördermöglichkeiten für nachhaltige Maßnahmen?

Ja, es gibt regionale Förderprogramme für Regenwassernutzung, ökologische Ausgleichsmaßnahmen oder kommunale Zuschüsse. Auch Landesprogramme und manche Kommunen unterstützen naturnahe Begrünung. Vorab bei der Kommune und Förderstellen informieren.

Welche Aufgaben eignen sich für Do-it-yourself und welche nicht?

DIY-Aufgaben: Hochbeete anlegen, Pflanzungen kleiner Stauden, Kompostaufbau. Profis sollten Terrasseneinbau, größere Erdarbeiten, komplexe Bewässerungsanlagen und rechtlich relevante Maßnahmen übernehmen.

Welche Produkte und Marken sind bei Bewässerung und Gartenpflege empfehlenswert?

Bewährte Marken sind Gardena für Bewässerungssysteme, Hunter für automatische Steuerungen oder lokale Fachbetriebe für maßgeschneiderte Lösungen. Bei Materialien für Möbel und Terrassen auf zertifiziertes Holz und nachhaltige WPC-Varianten achten.
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